Die Finanzierungsalternative Immobilien-Leasing hat sich in Deutschland sowohl bei Großunternehmen als auch bei mittelständischen Unternehmen seit Jahrzehnten etabliert.
Unabhängig davon, ob es sich um einen Neubau, den Erwerb oder die Umfinanzierung handelt, Immobilien-Leasing ist möglicherweise die geeignete Variante für Ihr Projekt. Gern stehen wir Ihnen im Rahmen eines Beratungsmandats mit unseren langjährigen Erfahrungen und detaillierter Marktkenntnis zur Verfügung.
Besonders interessant könnte Immobilien-Leasing z.B. auch dann sein, wenn Sie als Projektentwickler ein Seniorenpflegeheim in der Entwicklung haben, wo sich statt des üblichen Pachtvertrages eine Immobilien-Leasingstruktur für den Betreiber als vorteilhaft erweisen könnte. Mit dem Abschluss des Leasingvertragswerkes wäre dann auch die Investorensuche abgegolten.
Ein Immobilien-Leasingmodell ist keine Standardlösung, sondern ein maßgeschneidertes Unikat, das Sie bei folgenden Aufgaben unterstützen kann:
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100%-Finanzierung Ihrer Immobilieninvestition ohne Eigenkapital, sofern Ertragswert >= Gesamtinvestitionskosten |
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Sicherstellung einer Off-Balance-Struktur |
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Verbesserung der Bilanzkennzahlen |
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keine Belastung Ihrer sonstigen Banklinien |
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langfristiger Eigentumszugriff über Ankaufsrecht |
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Aufdeckung stiller Reserven durch Sale-and-lease-back |
Die Grundstruktur eines Immobilien-Leasingmodells stellt sich folgendermaßen dar:

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Die Objektgesellschaft (Leasinggeber) wird speziell für Ihr Vorhaben von der Immobilien-Leasinggesellschaft zur Verfügung gestellt. |
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Das Grundstück bzw. die Immobilie wird durch die Objektgesellschaft vom Grundstückseigentümer erworben und finanziert. Neubauvorhaben werden nach Ihren Vorgaben errichtet. |
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Zwischen Ihrem Unternehmen (Leasingnehmer) und der Objektgesellschaft
wird der Immobilien-Leasingvertrag (sichert Ihnen die langfristige Nutzung) und ein Ankaufsrechtsvertrag (sichert Ihnen den späteren Eigentumszugriff zum kalkulierten Restwert) geschlossen. |
Nachfolgend stehen Ihnen verschiedene PDF-Downloads zur Verfügung:
Sonderform Sale-and-lease-back
Beim Sale-and-lease-back (SLB) verkauft das Unternehmen eine Einzelimmobilie der ein Immobilienportfolio an eine von einer Leasinggesellschaft zur Verfügung gestellte Objektgesellschaft (Leasinggeber) in der Rechtsform der GmbH & Co. KG und mietet diese(s) danach über einen Immobilien-Leasingvertrag zurück.
Der Kaufpreis wird dabei auf Basis des Verkehrswertes festgelegt.
Der spätere Zugriff auf die Immobilie bzw. das Portfolio bleibt durch die Vereinbarung von Ankaufsrechten erhalten.
Zusammenfassend kann das Unternehmen i.d.R. folgende Effekte realisieren:
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Verbesserung wichtiger Bilanzkennzahlen durch den Off-balance-Effekt |
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Freisetzung von Liquidität |
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ggf. Bildung einer Rücklage gem. § 6 b EStG (Einkommensteuergesetz) zur Vermeidung der sofortigen Versteuerung des Veräußerungsgewinns |
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langfristige Kalkulationssicherheit |
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Zugriff auf eventuelle Wertsteigerungen |
Wenn
die Sale-and-lease-back-Transaktion internationalen Bilanzierungsvorschriften wie den IFRS (International Financial Reporting Standards) oder den US-GAAP (United States Generally Accepted Accounting Principles) genügen muss, sind spezielle Vertragsstrukturen erforderlich, um den gewünschten Off-balance-Effekt zu erreichen. Häufig ist es einfacher, dieses mit einer Sale-and-rent-back-Transaktion zu realisieren.
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