FAQ – Häufige Fragen
FAQ zu Immobilien-Investoren
Was unterscheidet professionelle Immobilien-Investoren von privaten Käufern?
Professionelle Immobilien-Investoren verfügen in der Regel über klare Entscheidungsstrukturen, Erfahrung mit komplexen Situationen und die Fähigkeit, auch unter besonderen Rahmenbedingungen verbindliche Entscheidungen zu treffen.
Sind Immobilien-Investoren nur an Problemimmobilien interessiert?
Nein. Investoren interessieren sich nicht für Probleme, sondern für umsetzbare Konstellationen. Eine Immobilie kann wirtschaftlich solide sein und dennoch aufgrund ihres Kontexts für Investoren relevant werden.
Welche Rolle spielt Erfahrung bei Immobilien-Investoren?
Erfahrung ist insbesondere in Sondersituationen entscheidend, da vergleichbare Fälle selten sind und Routine im Umgang mit Unsicherheit erforderlich ist.
Gibt es unterschiedliche Typen von Immobilien-Investoren?
Ja. Je nach Strategie, Risikobereitschaft und Anlagehorizont unterscheiden sich Investoren deutlich in ihrer Herangehensweise und ihren Erwartungen.
Sind Immobilien-Investoren immer auf kurzfristige Gewinne ausgerichtet?
Nein. Viele Investoren verfolgen langfristige Strategien und legen Wert auf stabile Strukturen und nachhaltige Nutzungskonzepte.
Welche Bedeutung hat Diskretion für Immobilien-Investoren?
Diskretion ist für viele Investoren ein wichtiger Faktor, insbesondere bei sensiblen Situationen oder komplexen Eigentümerstrukturen.
Können Investoren auch bei komplexen rechtlichen Situationen handeln?
Erfahrene Investoren sind mit komplexen rechtlichen Konstellationen vertraut, sofern diese transparent dargestellt und strukturiert eingeordnet werden.
Sind Immobilien-Investoren nur an großen Objekten interessiert?
Der Fokus liegt häufig auf größeren Volumina, da diese einen höheren Strukturierungsaufwand rechtfertigen. Die konkrete Relevanz hängt jedoch von Situation und Objekt ab.
Warum ist nicht jeder Investor für jede Immobilie geeignet?
Investoren unterscheiden sich stark in Strategie, Entscheidungslogik und Risikobereitschaft. Passgenauigkeit ist daher entscheidend.
Falls Ihre Frage durch die o. g. FAQ nicht abgedeckt wird, nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf.
FAQ zu Sondersituationen
Was genau versteht man unter einer Sondersituation bei Immobilien?
Eine Sondersituation liegt vor, wenn wirtschaftliche, rechtliche, zeitliche oder persönliche Umstände dazu führen, dass eine Immobilie nicht unter normalen Marktbedingungen veräußert oder strukturiert werden kann.
Sind Sondersituationen immer mit wirtschaftlichen Problemen verbunden?
Nein. Auch strategische Entscheidungen, Restrukturierungen oder organisatorische Veränderungen können eine Immobilie in eine Sondersituation bringen, ohne dass eine akute Krise vorliegt.
Welche Immobilienarten können von Sondersituationen betroffen sein?
Wohnimmobilien, Gewerbeimmobilien (einschließlich Hotels) sowie Sozialimmobilien können gleichermaßen von Sondersituationen betroffen sein.
Können auch wirtschaftlich stabile Immobilien Teil einer Sondersituation sein?
Ja. Nicht die Immobilie selbst, sondern der Kontext – etwa Zeitdruck oder rechtliche Vorgaben – definiert die Sondersituation.
Warum ist Diskretion in Sondersituationen häufig so wichtig?
Öffentliche Marktansprache kann Unsicherheit, Spekulationen oder Wertminderungen auslösen. Diskretion schützt Beteiligte und Handlungsspielräume.
Sind klassische Immobilienportale für Sondersituationen geeignet?
In vielen Fällen nicht, da sie auf breite Marktansprache und lange Vermarktungszeiträume ausgelegt sind.
Welche Rolle spielt Zeit in Sondersituationen?
Zeit ist häufig ein limitierender Faktor. Entscheidungen müssen unter Druck getroffen werden, was strukturierte Prozesse besonders wichtig macht.
Gibt es typische Fehler im Umgang mit Sondersituationen?
Ja, z. B. unkoordinierte Maßnahmen, unrealistische Preisvorstellungen oder das Festhalten an Standardlösungen.
Warum sind nicht alle Käufer für Sondersituationen geeignet?
Sondersituationen erfordern Entscheidungsfähigkeit, Erfahrung und Verlässlichkeit – Eigenschaften, die nicht jeder Marktteilnehmer mitbringt.
Welche Sondersituationen treten typischerweise bei Banken auf?
Notleidende Engagements, auslaufende Finanzierungen, Restrukturierungen oder regulatorischer Druck.
Warum stoßen bankinterne Immobilienabteilungen bei Sondersituationen an Grenzen?
Sie sind häufig auf standardisierte Verwertungsprozesse ausgerichtet, die komplexe Einzelfälle nur eingeschränkt abbilden können.
Welche Besonderheiten gelten bei Insolvenzverfahren?
Rechtliche Vorgaben, Transparenzanforderungen und Haftungsfragen prägen den Umgang mit Immobilien im Verfahren.
Welche Sondersituationen gibt es bei Unternehmen?
Strategische Neuausrichtungen, Liquiditätsbedarf, Standortentscheidungen oder Restrukturierungen.
Welche Rolle spielen persönliche Faktoren bei privaten Eigentümern?
Ereignisse wie Krankheit, Trennung oder Erbschaft können Entscheidungsdruck und Unsicherheit erheblich erhöhen.
Ist eine schnelle Lösung immer die beste Lösung?
Nicht zwangsläufig. Geschwindigkeit ohne Struktur kann langfristig wertmindernd wirken.
Warum ist eine strukturierte Analyse in Sondersituationen wichtig?
Sie hilft, realistische Optionen von theoretischen Möglichkeiten zu unterscheiden.
Können Sondersituationen auch Chancen bieten?
Ja. Unter bestimmten Bedingungen können sich neue Handlungsspielräume oder strategische Optionen ergeben.
Wie wichtig ist Erfahrung im Umgang mit Sondersituationen?
Sehr wichtig, da vergleichbare Situationen selten sind und Erfahrungswerte Orientierung geben.
Welche Bedeutung hat Marktkenntnis in Sondersituationen?
Marktkenntnis hilft, realistische Erwartungen zu entwickeln und Fehlentscheidungen zu vermeiden.
Ist jede Sondersituation individuell?
Ja. Auch wenn es Parallelen gibt, ist jede Situation durch ihren Kontext einzigartig.
Wie früh sollte man sich mit einer Sondersituation befassen?
Je früher eine sachliche Einordnung erfolgt, desto größer sind die Handlungsspielräume.
Können mehrere Sondersituationen gleichzeitig vorliegen?
Ja. Häufig überlagern sich wirtschaftliche, rechtliche und zeitliche Faktoren.
Wie geht es nach der Einordnung einer Sondersituation weiter?
In der Regel folgt die Frage nach einer strukturierten Umsetzung – etwa durch eine gezielte Marktansprache geeigneter Akteure.
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FAQ zu Investorenvermittlung
Was versteht man unter Investorenvermittlung im Immobilienbereich?
Investorenvermittlung bezeichnet die strukturierte Ansprache geeigneter Investoren unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation, Rahmenbedingungen und Zielsetzungen.
Worin unterscheidet sich Investorenvermittlung von klassischer Maklertätigkeit?
Der Fokus liegt weniger auf breiter Vermarktung, sondern auf gezielter Ansprache, Strukturierung und Umsetzbarkeit.
Wann ist eine Investorenvermittlung sinnvoll?
Insbesondere dann, wenn klassische Vermarktungswege aufgrund von Zeitdruck, Diskretion oder Komplexität an Grenzen stoßen.
Welche Rolle spielt Vorbereitung in der Investorenvermittlung?
Eine sorgfältige Einordnung der Situation ist Voraussetzung für eine zielführende Ansprache und realistische Erwartungshaltung.
Für wen ist Ihre Leistung geeignet?
Meine Leistungen richten sich an Banken, Insolvenzverwalter, Unternehmen und private Eigentümer, die Immobilien in Sondersituationen veräußern oder strategisch neu ausrichten müssen.
Ab welchem Immobilienwert ist eine Investorenvermittlung sinnvoll?
In der Regel begleite ich Immobilien ab ca. 1 Mio. € Investitionsvolumen. Entscheidend sind jedoch weniger der reine Wert als Struktur, Objektart und Situation.
Vermitteln Sie auch an private Käufer?
Der Fokus liegt klar auf professionellen Immobilien-Investoren. In Sondersituationen sind diese häufig die geeignetere Zielgruppe, da sie strukturierte Entscheidungen treffen und komplexe Rahmenbedingungen berücksichtigen können.
Kann ich Sie auch beauftragen, wenn keine Sondersituation vorliegt?
Ja, das ist selbstverständlich möglich. Auch wenn keine Sondersituation vorliegt, sprechen häufig viele Gründe dafür, die Vermarktung einer Immobilie in der beschriebenen Art und Weise anzugehen.
Wie diskret ist der Vermittlungsprozess?
Diskretion ist ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit. Je nach Situation erfolgt die Vermittlung Off-Market, ohne öffentliche Inserate oder Marktkommunikation.
Arbeiten Sie mit Bieterverfahren?
Ja. Bieterverfahren sind eine mögliche Vermarktungsstrategie, sofern sie zur Immobilie, Marktsituation und Zielsetzung passen. Sie werden jedoch nur eingesetzt, wenn sie sachlich sinnvoll und strukturell beherrschbar sind.
Wie lange dauert eine Investorenvermittlung?
Die Dauer hängt stark von Objektart, Marktlage, Rahmenbedingungen und Entscheidungsprozessen ab und lässt sich nicht pauschal festlegen. Ziel ist stets ein strukturierter und zügiger Prozess, ohne unnötige Beschleunigung auf Kosten der Qualität.
Welche Unterlagen werden benötigt?
Das ist abhängig von der Situation. In der Regel werden u. a. benötigt:
- Objektunterlagen
- wirtschaftliche Kennzahlen
- rechtliche Informationen
Im Erstgespräch klären wir, welche Unterlagen sinnvoll und notwendig sind.
Wie läuft das erste Gespräch ab?
Das erste Gespräch dient der sachlichen Einordnung. Es ist unverbindlich und ohne Verpflichtungen. Gemeinsam klären wir, ob und wie eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.
Übernehmen Sie auch die Verhandlungsführung?
Ja. Die Begleitung der Verhandlungen sowie die Koordination bis zum Abschluss sind fester Bestandteil meiner Investorenvermittlung.
Ist Investorenvermittlung auch ohne Verkaufsabsicht sinnvoll?
Ja. In manchen Fällen dient sie zunächst der Einordnung von Optionen oder der Prüfung möglicher Szenarien.
Wie wird entschieden, welche Investoren angesprochen werden?
Die Auswahl erfolgt auf Basis der Situation, der Objektstruktur und der jeweiligen Entscheidungsanforderungen.
Welche Bedeutung hat Erfahrung in der Investorenvermittlung?
Erfahrung hilft, typische Fallstricke zu vermeiden und realistische Lösungen zu identifizieren.
Ist Investorenvermittlung immer diskret?
Diskretion ist in vielen Fällen ein zentraler Bestandteil, insbesondere bei sensiblen Rahmenbedingungen.
Welche Rolle spielt Vertrauen in der Investorenvermittlung?
Vertrauen ist entscheidend, da häufig sensible Informationen ausgetauscht und verbindliche Entscheidungen vorbereitet werden.
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FAQ zu Sale-and-Lease-back
Was versteht man unter Sale-and-Lease-back?
Sale-and-Lease-back bezeichnet ein Modell, bei dem eine Immobilie oder ein mobiles Wirtschaftsgut verkauft und gleichzeitig vom Verkäufer zurückgemietet oder zurückgeleast wird, um Liquidität zu schaffen.
Welche Varianten fallen unter den Begriff Sale-and-Lease-back?
Der Begriff wird häufig als Oberbegriff für Sale-and-Lease-back, Sale-and-Rent-back und Sale-and-Mietkauf-back verwendet.
Für welche Immobilien eignet sich Sale-and-Lease-back?
Für Sale-and-Lease-back kommen insbesondere folgende Objektarten in Betracht:
- Gewerbeimmobilien (z. B. Büro- und Verwaltungsimmobilien, Einzelhandelsimmobilien, Lager-/Logistikimmobilien, Produktionsimmobilien, Hotels)
- Sozialimmobilien (z. B. Pflegeheime)
Für welche Mobilien eignet sich Sale-and-Lease-back?
Für Sale-and-Lease-back kommen folgende Objektarten in Betracht:
- Nutzfahrzeuge (Beispiele: LKWs, Busse)
- Baumaschinen / Baufahrzeuge (Beispiele: Muldenkipper, Bagger, Radlader, Kräne, Planierraupen, Straßenwalzen, Asphaltfräsen, Tunnelfräsen, Betonmischer)
- Maschinen (Beispiele: Produktionsmaschinen, Werkzeugmaschinen, Fräsmaschinen, Kunststoff-Fertigungsmaschinen, Druckmaschinen, Roboter)
- Medizin-/Labortechnik (Beispiele: Diagnose- und Therapiegeräte, Kernspin-Tomographen)
- Energie-/Umwelttechnik (Beispiele: Windkraftanlagen, Solarparks, Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerke, Wasserkraftwerke, Geothermie-Anlagen)
- Schienenfahrzeuge (Beispiele: Straßenbahnen, U-Bahnen, Lokomotiven, Waggons)
- Luftfahrzeuge (Beispiele: Passagierflugzeuge, Frachtflugzeuge, Hubschrauber)
Welche Vorteile bietet Sale-and-Lease-back?
Typische Vorteile sind die Freisetzung von Liquidität, der Erhalt der Nutzung sowie bilanzielle und strategische Gestaltungsmöglichkeiten.
Welche Risiken sind mit Sale-and-Lease-back verbunden?
Risiken können in langfristigen Verpflichtungen, vertraglichen Bindungen und Abhängigkeiten von der wirtschaftlichen Entwicklung liegen.
Ist Sale-and-Lease-back auch in Sondersituationen möglich?
Ja, gerade in Sondersituationen kann Sale-and-Lease-back eine strukturierte Alternative zu klassischen Finanzierungsformen darstellen.
Welche Rolle spielt die Bonität des Nutzers?
Es gibt Konstellationen, in denen die Bonität des Nutzers einen zentralen Faktor darstellt, um die langfristige Tragfähigkeit der Miet- oder Leasingzahlungen zu gewährleisten. Anderseits sind auch assetbasierte Konstellationen – z. B. häufig in Sondersituationen – denkbar, wo das Wirtschaftsgut und weniger die Bonität des Nutzers die zentrale Rolle spielt.
Wie wird der Kaufpreis beim Sale-and-Lease-back ermittelt?
Der Kaufpreis orientiert sich in der Regel am Marktwert, wird jedoch durch Laufzeit, Nutzungskonzept und Risikoaspekte beeinflusst.
Gibt es steuerliche Besonderheiten beim Sale-and-Lease-back?
Ja, steuerliche Aspekte sind abhängig von Struktur, Vertragsgestaltung und individueller Situation und sollten frühzeitig geprüft werden.
Ist Sale-and-Lease-back eine Alternative zur Bankfinanzierung?
In bestimmten Situationen kann Sale-and-Lease-back eine ergänzende oder alternative Finanzierungsform darstellen.
Welche Investoren kommen im Immobilienbereich für Sale-and-Lease-back in Frage?
Je nach Struktur kommen spezialisierte Investoren, Family Offices oder institutionelle Investoren in Betracht. Genau genommen handelt es sich dann um ein Sale-and-Rent-back in Form einer Investorenlösung auf Basis eines Miet- oder Pachtvertrags.
Wie wirkt sich Sale-and-Lease-back auf die Bilanz aus?
Die bilanziellen Effekte hängen vom Rechnungslegungsstandard und der Vertragsgestaltung ab.
Welche Rolle spielt Diskretion beim Sale-and-Lease-back?
Diskretion ist häufig ein wichtiger Faktor, da Sale-and-Lease-back oft in sensiblen wirtschaftlichen Situationen eingesetzt wird.
Wie kann ich prüfen, ob Sale-and-Lease-back für meine Situation geeignet ist?
Eine strukturierte Analyse der Immobilie oder Mobilie(n), der wirtschaftlichen Situation und der Ziele ist Voraussetzung für eine belastbare Einschätzung.
Falls Ihre Frage durch die o. g. FAQ nicht abgedeckt wird, nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf.
Ihr nächster Schritt
Wenn Sie sich in einer Sondersituation befinden oder eine Immobilie unter besonderen Rahmenbedingungen veräußern möchten, ist eine sachliche Ersteinschätzung oft der wichtigste Schritt.
Ein vertrauliches Erstgespräch schafft Klarheit über Optionen, Risiken und mögliche Lösungswege. Es ist unverbindlich und dient ausschließlich der Orientierung und Entscheidungsfindung.
Lassen Sie uns gerne in Kontakt treten.


